Pressemitteilung: Jonas Hoffmann MdL geht in Elternzeit

Wie inzwischen schon jeder dritte Vater wird auch der SPD-Landtagsabgeordnete Jonas Hoffmann in Elternzeit gehen. Der frischgebackene Vater will damit die Chance nutzen, Zeit in seine Familie zu investieren. Er hofft auch, damit zeigen zu können, dass das auch als Abgeordneter geht und er dazu beitragen kann, „dass es für Väter in unserer Gesellschaft leichter wird, ihren Anspruch auf Elternzeit wahrzunehmen.“ Seine über das Elterngeld hinausgehenden Bezüge wird er spenden.

Kurz vor der Landtagswahl ist Hoffmann Vater einer Tochter geworden. „Gleichzeitig Landtagsabgeordneter und Vater zu sein, ist eine echte Herausforderung und geht nur, weil meine Frau das mit mir gemeinsam durchzieht“, betont er. Allerdings habe sich Vaterschaft – das Selbstverständnis als Vater, aber auch die gesellschaftlichen Erwartungen an Väter – grundlegend verändert: „Die Erziehung von Kindern wird zum Glück nicht mehr nur als reine „Frauenaufgabe“ gesehen, sondern als gleichberechtigte Aufgabe in einer Partnerschaft“. Hoffmann sieht dies als wichtigen gesellschaftlichen Fortschritt hin zu mehr Gleichberechtigung.

Unter Federführung der SPD sind in der vorletzten Legislaturperiode auch für die Abgeordneten des Landtags Baden-Württemberg Regelungen zur Elternzeit entstanden. „Dies eröffnet mir die Chance, für ein paar Wochen intensiv Zeit mit meiner Familie zu verbringen“.

Hoffmann hofft zugleich aber auch, dass er dazu beitragen kann, dass die gesellschaftliche Akzeptanz von Elternzeit durch Väter erhöht wird. „Noch immer muss man(n) sich mitunter dafür rechtfertigen – vor sich selber, vor dem gesellschaftlichen Umfeld, vor dem Arbeitgeber“. Deswegen sei es wichtig, dass gerade auch Verantwortungsträger Elternzeit nehmen, damit auch andere Väter dies mit größerer Selbstverständlichkeit in Anspruch nehmen können.

Während dieser Zeit wird Hoffmann nicht nur „normales“ Elterngeld erhalten, sondern seine Abgeordnetendiät in voller Höhe. „Deshalb haben meine Frau und ich uns entschieden, alles, was über den regulären Betrag des Elterngeldes hinaus geht, an lokale Einrichtungen / Organisationen, die sich für Familien einsetzen, zu spenden.“

Hoffmann wird für den Zeitraum vom 20. September bis zum 31. Oktober dieses Jahres in Elternzeit gehen. In dieser Zeit wird sein Team im Wahlkreisbüro und im Büro in Stuttgart weiter für alle Anliegen aus dem Wahlkreis da sein.

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