Replik zum Kommentar zu Martin Schulz, Jonas Hoffmann und dem Toaster

Liebe Badische Zeitung Lörrach, lieber Der Sonntag,

Vielen Dank für das Abdrucken meiner Pressemitteilung. Ich freue mich sehr, dass Martin Schulz zugesagt hat nach Lörrach zu kommen. Um dies auf die Beine zu stellen, war und wird auch noch einige ehrenamtliche Arbeit nötig sein.

Das Toaster-Video-Format „Ein Toast auf die SPD“ (und der Toaster war rot, dass er nach zwei Jahre Dauereinsatz im Wahlkampf und am Frühstückstisch etwas orange geworden ist, kann ich nicht abstreiten ) war im Wahlkampf eine Möglichkeit für mich, Inhalte in kurzer Form und an ein Umfeld zu vermitteln, das politisch interessiert, aber nicht über Pressemitteilungen oder Diskussionsveranstaltungen zu erreichen ist. Die Toasts sind auf meiner Facebook-Seite und auf YouTube noch einzusehen.
https://www.facebook.com/pg/hoffmannspd/videos/

Es ist nicht leicht, Politik für Menschen erklärbar und erfahrbar zu machen. Hierfür bedarf es viel Zeit, Arbeit, Kreativität und auch Mut. Dass da die eine oder andere Idee nicht jedem gefällt oder auch mal was in die Hose geht, ist klar.

Ich denke, ein viel größeres Problem ist, als ehrenamtliche Lokalpolitiker, die neben zwei Jobs noch versuchen mit ihren Mitteln Politik zu vermitteln, dass Menschen in und außerhalb der Politik nicht mehr genug Mut aufbringen, für ihre Überzeugung einzustehen.
Und dabei riskieren sie auch, sich auch mal etwas lächerlich zu machen und für ihre Meinung und für das, was sie tun, öffentlich an den Pranger gestellt zu werden.

Deswegen bedanke ich mich auch nochmals für das Abdrucken, denn wenn bei dem Besuch von Martin Schulz in Lörrach einige Menschen mehr vor Ort sind und sich von seinem Plädoyer für ein friedliches, gerechtes und soziales Europa begeistern lassen, dann hat es sich für mich gelohnt.

Mit freundlichen Grüßen,
Jonas Hoffmann

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