„Schnelles Internet ist Daseinsvorsorge“ – SPD-Landtagsabgeordneter Jonas Hoffmann fordert einen effizienteren Ausbau der Glasfaserinfrastruktur


Der Glasfaserausbau in Baden-Württemberg geht schrittweise voran. Baden-Württemberg liegt hier aktuell auf Platz 15 von 16 Bundesländern. Jedoch ist nach Landtagspolitiker Jonas Hoffmann ein schneller Internetanschluss mit Glasfaser notwendig, um digitale Teilhabe von Bürgerinnen und Bürgern zu ermöglichen.


Für Hoffmann und die SPD-Landtagsfraktion zählt ein schneller Internetzugang zur Daseinsvorsorge. Deshalb stellt Hoffmann fest: „Wir brauchen einen Glasfaseranschluss für jedes Haus – nicht zwei oder drei Anschlüsse, aber auch kein Haus ohne Glasfaseranschluss.“ Der Mehrfachausbau einiger Telekommunikationsunternehmen an gleicher Stelle bindet, so Hoffmann, unnötig Ressourcen und verlangsamt damit den flächendeckenden Ausbau.

Um eine flächendeckende Glasfaserversorgung schnellstmöglich zu schaffen, brauche es nach Hoffmann und der SPD-Landtagsfraktion zusätzlich ein Überbauungsverbot: „Wo bereits ein Glasfaserkabel verlegt wurde, darf kein weiteres verbaut werden. Das führt sonst dazu, dass unnötig Straßen und Bürgersteigen aufgebrochen werden und belastet die kommunale Infrastruktur.“ In Ausnahmen sollen die Kommunen den Überbau selbst steuern können.


Hoffmann schließt: „Ein Überbauungsverbot beim Glasfaserausbau und ein Glasfaseranschluss an jeder Immobilie kommt allen zugute: den Nutzenden, den Unternehmen und den Kommunen.“

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